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16 Tote bei Busunglück in Bulgarien

Ein schweres Busunglück in Bulgarien hat mindestens 16 Menschen das Leben gekostet, 20 weitere sind zum Teil lebensgefährlich verletzt worden.

Das Unglück ereignete sich nah der Stadt Yambol, im Südosten des Landes. Der Bus habe nach Angaben des Innenministeriums gerade 20 Senioren eine steile Bergstraße im Strandja- / Strandscha-Gebirge herunterfahren wollen. Unfallsursache sei dann das Versagen der Bremsen des Busses gewesen.

 

So sei er umgebremst in eine Gruppe Wanderer gerast und habe sich überschlagen. Die Wander-Gruppe bestand zum Großteil aus Bulgaren, die auf dem Hügel das orthodoxe Himmelfahrtsfest hatten feiern wollen.

 

Unter den Todesopfern befinden sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums elf Seniorinnen, ein Jugendlicher und vier Männer. Vier weitere Personen schweben jedoch noch in Lebensgefahr.

 

Große Anteilnahme in Bulgarien

Das bulgarische Parlament gedachte der Unfallsopfer mit einer Gedenkminute. Sowohl Ministerpräsident Sergej Stanischew als auch Präsident Georgi Parwanow besuchten den Unfallort unverzüglich.

Der vergangene Freitag wurde zudem zum nationalen Trauertag ausgerufen. Die Parteien ließen den Wahlkampf für die bevorstehende Europawahl zunächst ruhen.


 

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