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Atomkraftwerk Belene durch EU genehmigt

Die EU-Kommission entschied am Freitag die endgültige Bewilligung für das Atomkraftwerk Belene in Bulgarien.

Nach vielen Verhandlungen zwischen der EU und der staatlichen Stromgesellschaft NEK um den Bau und die Genehmigung des Atomkraftwerkes Belene, entschied man letztendlich für das AKW, dass künftig rund 2.000 MW Strom produzieren könnte.

 

Seit der Schließung der Euratom-Verträge müssen alle Bauvorhaben von Atomprojekten vor der EU-Kommission vorgetragen und nach eingehender Sicherheitsprüfung genehmigt werden.

 

Sollte die Kommission wegen bestehender Sicherheitsmängel oder Umweltrisiken gegen das Projekt entscheiden, muss sich das Projekt durch Privatsponsoren finanzieren, da es von der Kommission keine Gelder erhält. Rund einhundert Kilometer von Belene befindet sich das bulgarische Atomkraftwerk Koslodui, von dessen sechs Reaktoren seit dem EU-Beitritt Bulgariens nur noch zwei in Betrieb sind, weil die EU-Kommission die Stilllegung als Beitrittsvoraussetzung festlegte.

 

Der Standort ist den Gegnern des Atomkraftwerkes nicht nur wegen seiner Nähe zu dem AKW Koslodui ein Dorn im Auge, sondern weil es zusätzlich um einen Standort handelt der als erdbebengefährdet eingestuft wird. Die Stadt Belene liegt nahe der rumänischen Grenze, eine Region die über Jahre hinweg von Wissenschaftlern als Erdbebenregion eingestuft wird.

 

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des AKW Belene wird vorrausichtlich für 2013 erwartet.


 

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