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Auswanderer entdecken den Balkanstaat

Mehr als nur Durchreise- oder Urlaubsland: Bulgarien wird für Auswanderer aus nicht EU-Staaten immer attraktiver.

War Bulgarien früher hauptsächlich ein so genanntes Transitland für Migranten, die es von Asien und Afrika nach Europa oder von Rumänien in Richtung Griechenland und Mazedonien zog, erweist es sich seit seinem EU-Beitritt im Januar 2007 immer mehr als attraktives Land für Auswanderer aus Drittstaaten. Dies betonte auch die Missionschefin der Internationalen Organisation für Auswanderung, Iliana Derilowa, anlässlich einer Pressekonferenz in Sofia.

Aber auch Europäer zieht es immer öfter in das Land am Schwarzen Meer – und zwar nicht nur für einen verlängerten Sommerurlaub, sondern dauerhaft. Seine zentrale Lage im Südosten Europas, in direkter Nähe zu Rumänien, der Türkei und Griechenland sowie niedrige Lebenserhaltungskosten und die landschaftlich reizvolle Umgebung wirken auf Auswanderer zusätzlich attraktiv.

Neue Bürger gezielt über Bulgarien informieren

Insgesamt leben derzeit ca. 7,97 Millionen Menschen in Bulgarien – davon alleine über eine Million in der Hauptstadt Sofia. Über ein gut organisiertes Informationsnetz sollen Einwanderer aus nicht EU-Statten künftig gezielt darüber informiert werden, welche Rechte und Pflichten sie in ihrer neuen Heimat wahrnehmen können, um eine bessere Integration zu ermöglichen. Die größte Einwanderungsgruppe stellen die Türken (9,4 Prozent), danach folgen Roma (4,7 Prozent) und mit etwa 1,2 Prozent Russen, Armenier, Serben und Griechen.


 

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