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Autobahn zwischen Sofia und der Schwarzmeerküste unterwegs

Bulgariens Minister für regionale Entwicklung, Rosen Plewneliew eröffnete am Donnerstag offiziell das Ausschreibungsverfahren für den Bau der "Thrakischen" Autobahn.

Aktuell geht es um den Ausbau der Strecke zwischen den Städten Stara Zagora und Nova Zagora: Die neue Autobahn ist das derzeit anspruchsvollste Straßenbauprojekt in Bulgarien. Sie soll in naher Zukunft Sofia mit dem schwarzen Meer verbinden und das Reisen bedeutend schneller und komfortabler machen.

Minister Plewneliew gab bekannt, dass sich mindestens neun bulgarische Firmen oder Firmengruppen für den Zugschlag beworben hätten. Außerdem seien unter den Interessenten auch Dienstanbieter aus Frankreich, Griechenland und Spanien.

"Bulgarische Firmen sind nun auch europäische Firmen"

Voraussetzungen für die bietenden Firmen sind Umsatzzahlen von nicht weniger als 200 Millionen Euro in den letzten drei Jahren, sowie der Bau von nicht weniger als 35 Kilometern Autobahn innerhalb der letzten fünf Jahre. Auch müssen sie Firmen in der Lage sein, 20 Millionen Euro Eigenkapital mitzubringen.

Plewneliew erklärte in seiner Ansprache, er hoffe mit großer Ernsthaftigkeit, diese und die beiden weiteren geplanten Autobahnen würden in Bulgarien ein Symbol für die europäische Verfassung werden. Bulgarische Firmen seien nun auch europäische Firmen. Die Regierung plant die Fertigstellung der Thrakischen und zwei weiteren Autobahnen bis Ende der Legislaturperiode 2013. Für die nächsten vier Jahre werden noch neun Ausschreibungen für größere nationale Straßenbauprojekte dafür sorgen, dass sich große Firmen in Bulgarien bewerben.


 

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