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Bekannter Archäologe Kitow in Bulgarien verstorben

Der renommierte bulgarische Archäologe Georgi Kitow ist am 14. September im Alter von 65 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Zum Zeitpunkt seines Todes befand sich Kitow bei Ausgrabungen in der Nähe von Starosel im Landesinneren.

Fund thrakischer Schätze

In der dortigen Gegend war er bereits im Jahr 2000 mit seinem Team auf einen Tempel samt Grabstätte gestoßen, die dem thrakischen Herrscher Sitalkes I. zugeschrieben wurden.

 

Erst im letzten Jahr hatte Kitow bei dem Dorf Topoltschane in der Nähe von Sliwen eine Totenmaske aus purem Gold in der Grabkammer eines Thrakerfürsten gefunden. Dies war bereits die zweite Goldmaske, die er im „Tal der thrakischen Könige“ fand.

 

Umstrittener Archäologe

Dabei war der Archäologe in seiner Zunft durchaus umstritten. So wurde er von manchen Kollegen als Schatzjäger bezeichnet, der seine Funde für die Medien aufbausche. Auch dass er schwere Maschine wie Löffelbagger und Bulldozer einsetzte, um schneller voranzukommen, wurde kritisiert. Doch seine Verteidiger betonten stets, dass die wertvollsten Funde der wichtigen Museen Bulgariens von Kitow stammten.

 

Ingesamt hat Georgi Kitow über 200 Artikel und Studien über die Geschichte und Kultur der Thraker verfasst. Das indoeuropäische Volk war in der Antike auf Teilen des heutigen Bulgariens, Rumäniens sowie Griechenlands angesiedelt.


 

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