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Bobic geht nach Bulgarien

Der Ex-Nationalspieler Fredi Bobic wird demnächst als Manager für den bulgarischen Erstligisten Tschernomorez 919 Burgas arbeiten.

Bobic musste nach eigener Aussage erst einmal einen Blick auf die Landkarte werfen und nachschauen, wo Burgas genau liegt. Auch wenn seine Familie im 2000 km entfernten Berlin wohnen bleibt, entschied sich Bobic letztendlich für das Angebot. Es sei eine einmalige Chance, in den Manager-Bereich einzusteigen.

 

Zudem habe ihn Balakow überzeugt, der bereits seit Dezember vergangen Jahres bei dem bulgarischen Fußballverein als Trainer arbeitet. Gemeinsam mit Giovane Elber bildeten Bobic und Balakow Mitte der 90er-Jahre beim VfB Stuttgart das „magische Dreieck“.

 

Jagd auf bulgarische Spitzenklubs

Bobics Ziel in Burgas ist nun die Spitze der bulgarischen Liga, wo sich momentan noch die Klubs aus der Hauptstadt Sofia befinden. In den letzten drei Jahren hat der Verein bereits eine rasante Entwicklung hingelegt: Von der dritten Liga konnte er sich dank finanzieller Unterstützung von Unternehmern bis in die erste vorkämpfen. Besonderes Augenmerk möchte Bobic bei seiner Arbeit auf der Jugendarbeit legen.

 

Persönliches Ziel Bobics ist jedoch weiterhin der Einstieg als Manager in die Bundesliga. Dort habe er bislang kein faires Angebot erhalten. Zwar habe er in Burgas einen Vertrag über fünf Jahre unterschrieben, doch habe er die Möglichkeit jederzeit zu gehen, falls ein besseres Angebot aus Deutschland käme.

 

Bobic gehörte in den 1990er-Jahren zu den deutschen Topspielern. Seine größten Erfolge als aktiver Fußballer feierte er beim Gewinn der Europameisterschaft 1996 sowie beim Gewinn des DFB-Pokals 1997 mit dem VfB Stuttgart.


 

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