Bulgarien beteiligt sich an WWF-Aktion „Earth Hour“
Seit 2007 startet der WWF am 28. März die Aktion „Earth Hour“, die größte Initiative für das Klima weltweit. Bulgarien schließt sich dieses Jahr offiziell an.
Eine Stunde Dunkelheit weltweit
Um 20:30 der jeweiligen Ortszeit soll an diesem Tag weltweit für eine Stunde das Licht ausgeschaltet werden. Damit soll ein Zeichen gegen die globale Erderwärmung gesetzt werden. Die bulgarische Hauptstadt Sofia, aber auch Widin und Nikopol beteiligen sich an der Aktion „Earth Hour“.
Koordiniert wird die Initiative in Bulgarien von Europaministerin Gergana Passi und Außenminister Iwailo Kalfin, die alle bulgarischen Botschaften weltweit schriftlich auffordern wollen, sich zu beteiligen.
Passi ist überzeugt, dass die Aktion ein gutes Zeichen gegen den Klimawandel setzen kann. Auf diese Weise könne ein Bewusstsein für Strom geschaffen werden, so dass überflüssiges Licht ausgeschaltet werde. Als Europaministerin freue sie sich sehr darüber, dass Bulgarien sich dem europäischen Vorhaben zum Klimaschutz nun im Rahmen der Aktion angeschlossen habe.
Informationen zum Klimawandel
In Bulgarien sollen die größten öffentlichen Gebäude für eine Stunde auf Licht verzichten. Der WWF plant außerdem eine große Aktion, um auf die Initiative aufmerksam zu machen. Ein Lastwagen mit großen Bildschirmen, die mit einem kleinen Windkraftwerk betrieben werden, soll vom 21. bis zum 25. März in der Sofioter Innenstand stehen und die Bewohner mit Informationen versorgen. Außerdem soll eine WWF-Dokumentation über den Klimawandel in verschiedenen Kinos gezeigt werden. Am 28. März selbst wird ein Konzert vor dem Nationaltheater stattfinden.
Die Aktion war 2007 vom WWF in Sydney gestartet worden, wo 2,2 Millionen Häuser ihr Licht für eine Stunde ausschalteten. 2008 hatte sich die Idee bereits weltweit rumgesprochen und insgesamt 50 Millionen Menschen erreicht. Dieses Jahr haben die Organisatoren das Ziel, eine Billionen Menschen zum Ausschalten zu bewegen.

RSS Feed abonnieren