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Bulgarien geht strikt gegen Verbrechen vor

Musterbeispiel: Bulgarien und Europol haben in 2009 mehr als150 Aktionen gegen das organisierte Verbrechen sowie gegen einzelne Kriminelle durchgeführt.

„Bulgarien verzeichnet auf dem Gebiet der Verbrechensbekämpfung große Fortschritte“, sagte Rob Wainwright, Direktor des europäischen Polizeidienstes Europol, anlässlich seines Treffens mit dem stellvertretenden bulgarischen Regierungschef Zwetan Zwetanow in Sofia. Allein im vergangenen Jahr konnte Europol zusammen mit Bulgarien über 150 Operationen gegen das organisierte Verbrechen initiieren – knapp doppelt so viele wie in 2008.

„Damit leistet das Land innerhalb Europas sowie auf dem Balkan einen wichtigen Beitrag zur Aufdeckung krimineller Aktionen“, so Wainwright weiter. Während seines Besuches in Sofia besprach er mit Zwetanow überdies den Stand der im Land laufenden Untersuchungen zur Aufdeckung von Menschen- und Drogenschmuggel sowie Geldwäsche.

Gelungene Polizeiaktion

Ein gutes Beispiel für den Einsatz Bulgariens: die vor wenigen Tagen mit Europol gemeinsam durchgeführte Aktion „Lawine“. Dabei konnten die Polizisten innerhalb von Polen, Deutschland und Bulgarien eine Verbrechergruppe von etwa zwölf Personen festnehmen. Die Kriminellen hatten zuvor mit Hilfe von Screening-Geräten Bankautomaten manipuliert und auf diese Weise rund eine Million Euro von Konten aus der gesamten Europäischen Union entwendet.


 

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