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Bulgarien gründet mit IBM Nanotechnologie-Zentrum

Die bulgarische Regierung und IBM sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam wollen sie das „Bulgarische Nanotechnologie-Zentrum“ eröffnen.

Den Vertrag über die Kooperation unterzeichneten Bulgariens stellvertretender Finanzminister Lyubomir Datzov sowie Marcello Lema, IBM-Geschäftsführer in Zentral- und Osteuropa. An der offiziellen Zeremonie nahmen zudem der Finanzminister Plamen Oresharski und US-Botschafter in Bulgarien Nancy McEldowney teil.

 

Bulgarien erhofft sich neue wirtschaftliche Chancen

Anfang April hatte das bulgarische Kabinett entschieden, sich mit 25 Millionen Euro an dem Projekt zu beteiligen. Die bulgarische Regierung sieht in der Realisierung dieser Idee einen wichtigen Schritt in der wissenschaftlichen Entwicklung seines Landes.

Langfristig soll dies zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit des Landes beitragen.

 

Die Partnerschaft mit dem US-Konzern IBM, der mehr als 10 000 Patente im Bereich der Nanotechnologie besitzt, soll Bulgarien dabei Zutritt zum internationalen Markt verschaffen. Zudem könnte die Zusammenarbeit Bulgarien zu größeren Projekten unter dem 7. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung der EU verhelfen.

 

3,5 Milliarden Euro werden in diesem Programm zur Verfügung gestellt. Auch die Attraktivität für Investoren im Hightechnology-Sektor erhöht sich nach Hoffnung der Regierung durch das neue Nanotechnologie-Zentrum.


 

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