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Bulgarien ohne Europäische Notrufnummer 112

Mit Ausnahme Bulgariens hat die Europäische Notrufnummer 112 in allen Ländern der Europäischen Union Einzug gehalten.

Die grenzübergreifende Notfallnummer funktioniere bisher nur in Sofia und dass muss so schnell wie möglich behoben werden, damit die Nummer in allen Teilen Bulgariens verfügbar sei, so die Eu-Kommisarin Viviane Redig.

 

Die kostenlose Notfallnummer 112 solle vor allem EU-Bürgern bei Unfällen im Auslandsurlaub helfen, da 112 in jedem Land gültig ist und neben den jeweils national abweichenden Notfallnummern existiert.

Seit zehn Jahren existiert die kostenlose Notfallrufnummer und trotzdem wissen nur 22 Prozent aller EU-Bürger dass die grenzübergreifende Nummer existiert.

 

Länder wie Ungarn und Österreich haben Campagnen gestartet um die Nummer unter den Bürgern bekannt zu machen, so hat man zum Beispiel Informationstafeln auf Autobahnen aufgestellt, in wieder anderen Ländern begeht man den „Tag der 112“.

 

Seit rund fünf Jahren sind die Betreiber von Mobilfunknetzen dazu verpflichtet die Rettungsdienste über den genauen Standort des Anrufers zu informieren, allerdings funktioniert dieser Lokalisierungsdienst in sechs EU-Staaten noch immer nicht, darunter die Niederlande, Litauen, Polen, und Urlaubsland Italien.

 

Viviane Reding, die zuständige EU-Kommissarin forderte die sechs Staaten auf diesen Missstand schnellstmöglich zu beheben, da „das Auffinden von Unfallopfern dadurch erheblich erleichtert wird“.

Die Kooperation der Mobilfunkanbieter ist allerdings nicht das einzige Problem angesichts der teilweise schlechten Fremdsprachenkenntnisse der Leitstellenmitarbeiter, die oftmals ein schlechtes Englisch sprechen. Auch hier wünscht sich die EU-Kommision eine Verbesserung des Dienstes der Leben retten soll.


 

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