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Bulgarien und sein Weltkulturerbe

Das Komitee der UNESCO beendet seine Sitzung in Brasilia und beschließt die Aufnahme weiterer Gebirgszüge von Bulgariens Pirin-Nationalpark in die Weltkulturerbeliste.

Das Naturerbe Pirin-Nationalpark in Bulgarien steht bereits seit 1983 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Bei seiner 34. Sitzung in Brasilia hat das Welterbe-Komitee nun beschlossen, die Stätte um eine Gebirgskette zu erweitern.

Die hinzugekommene Fläche des im äußersten Südwesten gelegenen bulgarischen Parks umfasst damit jetzt 40.000 Hektar – 13.000 Hektar mehr als bisher – und beinhaltet auch Gebirgszüge über 2.000 Metern, inklusive Gipfeln, Alpenwiesen und zusätzlichem Felsgelände.

Die Landschaft des Nationalparks bietet Lebensraum für den Europäischen Braunbären, den Wolf sowie für seltene Vogelarten. Zu seiner vielfältigen Flora gehören unter anderem die auf der „Roten Liste“ stehenden Schwarzkiefern und Silbertannen.

Keine Auszeichnung gilt lebenslang

Der Welterbe-Status fördert den Tourismus und erleichtert zudem den Zugang zu Fördergeldern. Außerdem gewährleistet er den Erhalt bedeutender Stätten. Denn: Jede Stätte kann ihren neu erworbenen Status auch schnell wieder verlieren, wenn sie nicht genug für deren Erhalt tut.

Weitere Weltkulturerbestätten in Bulgarien sind unter anderem: die Kirche von Bojana (Sofia), das Felsrelief des Reiters von Madara, die Altstadt von Nessebar, die Felskirchen von Ivanovo und das Kloster Rila, eine der größten touristischen Attraktionen Bulgariens.


 

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