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Bulgarien verlangt mehr Geld für Reaktorabschaltung

Kurz vor seinem Beitritt zur EU am 1. Januar hatte Bulgarien zwei der sechs Reaktoren seines einzigen Atomkraftwerkes Kosloduj abgeschaltet, nachdem zuvor schon zwei weitere still gelegt worden waren.

Die Reaktorabschaltung war aufgrund von Sicherheitsbedenken eine Aufnahmebedingung der EU gewesen und Bulgarien hatte sich vertraglich dazu verpflichtet.

 

Nun fordert Bulgariens Wirtschafts- und Energieminister Rumen Ovtscharov von der EU entweder die Wiederinbetriebnahme oder aber eine Abfindung von einer Milliarde Euro. Bisher sieht die EU lediglich die Hälfte vor.

 

Durch die Teil-Abschaltung des Atomwerkes, kann Bulgarien nicht mehr wie bisher die Stromversorgung des Balkangebietes übernehmen. Die EU-Kommission hatte die Reaktoren jedoch als veraltet und daher zu risikoreich erachtet.

 


 

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