Bulgarien will sich an Veträge halten
Sofia – Der bulgarische Außenminister Iwajlo Kalfin gab Montag der Presse bekannt, dass sich Bulgarien an die Vereinbarungen mit Moskau bezüglich Militarisierungen halten werde.
Besonders deutlich hebt Kalfin dabei die Vereinbarung hervor die besagt, dass keine Massenvernichtungswaffen in Bulgarien stationiert werden dürfen.
Damit weist Bulgarien die scharfen Worte des russischen Präsidenten Wladimir Putin zurück, der in München anlässlich der 43. Sicherheitskonferenz den Aufbau eines Raketenabwehrsystems in Osteuropa kritisierte.
Wladimir Putin hat bei der Weltsicherheitskonferenz in München wähend einer 40 Minuten langen Rede scharfe Kritik an den Vereinigten Staaten geübt, da diese laut Putin ein Wettrüsten provozieren und die Errichtung eines Raketenabwehrsystems überflüssig sei.
Es handelt sich hierbei um die geplanten Abwehrsysteme in Bulgarien und Rumänien die eventuelle Angriffsraketen aus dem Iran oder Nordkorea zerstören sollen bevor diese aufschlagen.
Weiterhin ist eine Stationierung von US Truppen in Bulgarien und Rumänien geplant.
Auch diese Stationierung ist Präsident Putin ein Dorn im Auge da sie gegen einst geschlossene Verträge spricht, so Putin. Gemeint ist hier die damals zwischen Russland und der Nato getroffene Vereinbarung keine NATO-Truppen östlich von Deutschland zu stationieren, im Gegenzug stimmte Russland der deutschen Wiedervereinigung zu.
Außenminister Iwajlo Kalfin sieht die Kritik Putins eher an die NATO gerichtet als an Bulgarien direkt, da man sich hier an die Verträge halte. Es ist abzuwarten wie sich die Lage für Bulgarien als NATO Neumitglied entwickelt.

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