Bulgarische Fotografin erhält Otto-Steinert-Preis
Die aus Bulgarien stammende Fotografin Pepa Hristova erhält den Otto-Steinert-Preis, den die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) alle zwei Jahre verleiht.
Die renommierte Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und soll Nachwuchstalente fördern. Hristova erhält die Auszeichnung unter anderem für ihre Arbeit „Sworn Virgins“, einem Foto-Essay über albanische Frauen auf der Suche nach Identität. Das Preisgeld will die Fotografin zur Fertigstellung ihres Projekts verwenden.
Identitätssuche als Thema
Ihr Interesse an dem Thema Identität begründet Hristova mit ihrer bulgarischer Herkunft: Sie wurde 1977 in Sevlievo, Bulgarien geboren und lebt heute in Hamburg. In einer ihrer weiteren Arbeiten „Geschichte aus Bulgarien“ zeigt Hristova ihren persönlichen Blick auf die Heimat. Über die muslimische Minderheit in Bulgarien berichtet sie in ihrer Arbeit „Fremde in eigenem Land“.
Der Otto-Steinert-Preis dient dem Andenken des Photographen und Pädagogen Otto Steinert (1915-1978). Er gilt als Begründer der „subjektiven Photographie“. Der Preis wird seit 1983 von der DGPh verliehen. Insgesamt hatten sich 210 Künstler um den Preis und das damit verbundene Stipendium beworben.

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