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Bulgarischer Kulturtourismus wird intensiver gefördert

Vergangene Woche gab der bulgarische Minister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Traiko Traikow im südbulgarischen Urlaubsosrt Sandanski bekannt, der nationale Strategieplan für Kulturtourismus sei vorläufig fertig gestellt.

In Sandanski fand das jährliche Treffen der Bulgarischen Gemeindeverbände statt. Die Stadt nahe der griechischen Grenze wurde nach dem Revolutionär Sandanski benannt. Eine weiterer berühmter Sohn des Ortes war Spartacus, der thrakische Sklave und Gladiator, welcher einen Austand in Rom herbeiführte. Der Ort, der ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Sofia und der zweitgrößten griechischen Stadt, Thessaloniki liegt, gehört zu den ältesten Siedlungen der Gegend. Bereits zur Zeit des trojanischen Krieges im 13. Jahrhundert v. Chr. befand sich hier eine Siedlung.

Sandanski hat die höchste durchschnittliche Jahrestemperatur in Bulgarien und nur geringe Temeraturschwankungen durchs Jahr. Die Stadt ist auch wegen der vielen Thermalquellen in der Umgebung bekannt als Erholungsort.

Katalog mit 500 wichtigsten Kulturstätten soll Förderung strukturieren

Das neue Stragtegiepapier zum Kulturtourismus steht in Zusammehang mit dem Besuch von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi an diesem Wochenende: Bulgarien plant, sich nach dem bereits bewährten italienischen Modell zu richten. Das Papier enthält einen Katalog mit den 500 wichtigsten Kulturstätten des Landes. Darin aufgeführte Ort werden es leichter haben, nationale Förderungen zur Verbesserung der Infrastruktur zu erhalten.

Bulgarien wird sich in den nächsten Jahren weiter bemühen, sein Potential als kulturell hochinteressantes Reiseland intensiver zu nutzen.


 

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