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Ein neues Wahrzeichen braucht das Land

Sofia - Die Bulgarische Vereinigung für Wirtschafts- und Tourismusinformationen, kurz BABTI (eng.: Bulgarian Association for Business and Tourist Information) hat die Bürger Bulgariens aufgefordert Vorschläge zu machen für neue Landeswahrzeichen.

Mit der Aktion "Bulgarische Symbole" möchte die BABTI herausfinden was für die Bevölkerung von Bulgarien wirklich typische Wahrzeichen ihres Landes sind, um diese später in weltweit geschalteten Werbekampagnen zu präsentieren.

 

Das Verfahren wird in zwei Phasen stattfinden: in der ersten Phase werden die Vorschläge der Bevölkerung zu drei Themengebieten zusammengetragen, und zwar, "Kulturelles und historisches Erbgut", "Natursehenswürdigkeiten" und "Speisen und Getränke".

 

Zu den möglichen Kandidaten in der Kategorie "Kulturelles und historisches Erbgut" zählen neben dem eigentlichen Wahrzeichen des Landes, der Alexander-Nevski-Kathedrale, ebenfalls das Nationalmuseum mit seinen wertvollen thrakischen Kunstschätzen sowie der Reiter von Madara in der Nähe von Pliska, ein in Europa einzigartiges Monumentalrelief.

 

Ebenfalls hoch im Kurs stehen die für Bulgarien typischen Klöster, vor allem Rila-kloster bei Sofia und Plovdivs Batschkovo-kloster.

Auch in der Kategorie „Natursehenswürdigkeiten“ wird es den Bewohnern Bulgariens bei den vielen renommierten Nationalparks nicht an Ideen fehlen, darunter der berühmteste Nationalpark Pirin. Der Meeresgarten bei Varna mit seinen 80 ha haz ebenfalls gute Chancen künftig des Landes Naturschätze in aller Welt zu präsentieren.

In der zweiten Phase stehen die besten Vorschläge aus den drei Kategorien dann zur endgültigen Auswahl.

 

Große Unterstützung findet das Projekt durch den Oberbürgermeister der Hauptstadt, Bojko Borissov sowie des Ministerpräsidenten Sergei Stanishev und vom Innenministerium.

Die Bulgaren können noch bis zum 31. August Vorschläge über das Internet einreichen.

 


 

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