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EU klagt weiter über Korruption in Bulgarien

Sofia – Der aktuelle Bericht der Europäischen Kommission über die Reformentwicklung in Bulgarien zeigt erneut deutliche Unzufriedenheit über den Umgang mit Korruption in dem Balkanstaat.

Obwohl einige Fortschritte in dem Umgang mit der Korruption zu erkennen seien, vor allem bei der Justizreform, sind es nach wie vor die organisierte Kriminalität und die schwere Korruption im Staatsapparat die laut EU mehr politische Aufmerksamkeit benötigen.

 

Eine deutlich härtere Vorgehensweise gegen die Drahtzieher der bulgarischen Mafia und gegen die Korruption unter Politikern und Großindustriellen wünscht sich die EU Kommission rund ein Jahr nach dem Beitritt Bulgariens in die Europäische Union.

 

Bulgariens Innenminister Rumen Petkow räumte inzwischen ein, dass die schlechte Kommunikation mit Brüssel mitunter seine Schuld sei. Laut Rumen Petkow sind es Kommunikationsprobleme die zu der Unterschätzung des bulgarischen Engagements geführt haben, da angeblich falsche Zahlen vorgelegt wurden.

 

Die EU Kommission erwartet bis zu ihrem Folgebericht im Juni eine positive Wende im bulgarischen Kampf gegen die Korruption .


 

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