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Hilfe für Haiti 

Bulgarien möchte den Karibikstaat bei der Versorgung seiner Erdbebenopfer unterstützen.

Am Rande der gestrigen EU-Sondersitzung in Brüssel gab der bulgarische Vizeaußenminister Konstantin Dimitrov bekannt, dass sein Land mehrere medizinische Teams in die Katastrophenregion nach Haiti senden wolle. „Nach Analyse der Lage von EU- und UN-Teams vor Ort werden wir unsere Hilfsaktionen für den humanitären Einsatz weiter präzisieren“, erklärte Dimitrov.

Während der Tagung einigte sich der EU-Ministerrat zudem darauf, den Karibikstaat mit über 420 Millionen Euro für Sofortmaßnahmen zur Katastrophenbekämpfung zu unterstützen. Dieses Geld soll in die Erstversorgung der Menschen vor Ort fließen. Außerdem einigten sich die EU und ihre Mitgliedstaaten darauf, weitere humanitäre Hilfe bei allen Wideraufbauphasen in Haiti zu leisten. Auf einem geplanten Gipfeltreffen am 11. Februar will die EU in Brüssel über weitere Maßnahmen beraten

Hundertausende Menschen betroffen

Mitte Januar hatte ein heftiges Erdbeben der Stärke 7 Haiti erschüttert und zerstörte große Teile der Hauptstadt des Inselstaates Port-au-Prince. Dort kam es bereits zu mehreren gewalttätigen Ausschreitungen. Kurz nach der Katastrophe hatte die haitianische Regierung den Ausnahmezustand ausgerufen. Bisher wurden, nach Regierungsangaben, bereits 70.000 Tote geborgen. Viele Menschen werden noch vermisst.

Hinweis von Bulgarien-Web

Wenn auch Sie helfen möchten, finden Sie über den nachfolgenden Link eine Zusamenstellung geprüfter Einrichtungen und Hilfsorganisationen. Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI)

DZI Spenden-Info „Erdbeben in Haiti 2010


 

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