Hl. Georg: Vom Heerführer zum Heiligen
Ehrentag für einen Helden: Am 6. Mai ehren die Bulgaren den Heiligen Georg und läuten gleichzeitig den Sommerzyklus ein.
Auf Griechisch bedeutet der Name Georg „Landwirt“. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Bulgaren mit dem Ehrentag des Heiligen Georg am 6. Mai den Sommerzyklus der Feldarbeit einläuten. Er gilt überdies als Schutzheiliger der Landwirtschaft sowie der Viehzucht und ist der am meisten geehrte Heilige seit der Einführung des Christentums in Bulgarien im 11. Jahrhundert. Besonders Schäfer und Hirten veranstalten am Georgstag viele Rituale, um ihn gebührend zu ehren.
Überzeugt vom christlichen Glauben
Ursprünglich stammt der heilige Georg aus Kapadokien, Kleinasien. Er wird sowohl von den Christen als auch von den Moslems verehrt. Nach kirchlichen Überlieferungen bekleidete Georg bereits mit erst 20 Jahren einen hohen Militärrang und zeichnete sich als talentierter Heerführer aus. Als wahrer Verfechter des christlichen Glaubens gelangt er später in Gefangenschaft, wird gefoltert und unter dem Imperator Diokletan im Jahr 288 enthauptet.
Die christliche Ikonographie stellt den Heiligen Georg als Held dar, der auf einem weißen Pferd reitend mit der Lanze in der Hand einen Drachen oder ein anderes Ungetüm bezwingt.

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