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Ilija Trojanow wird neuer Stadtschreiber in Mainz

Der bulgarische Schriftsteller Ilija Trojanow erhielt am 5. Februar 2007 den Mainzer Stadtschreiberpreis. Das mit 12 500 Euro dotierte Preisgeld und die dazugehörige kostenlose Wohnung in Mainz, genauer gesagt das Wohnrecht im Gutenberg-Museum, erhält der 41 jährige Bulgare für seine prägenden literarischen Werke.

Dazu zählen unter anderem die Werke „Die Welt ist groß und Rettung

lauert überall“(1996), „Der Weltensammler“(2006), „Autopol“(1997) sowie einige Werke über Afrika und Indien.

Der Stadtschreiberpreis in Mainz wurde nun zum 23. Mal verliehen, unter anderem an die Literaten Patrick Roth (2006) und Sten Nadolny (2005).

Da der Preis vom ZDF, 3Sat und der Stadt Mainz vergeben wird ist neben der schriftstellerischer Leistung auch das Engagement für die Zusammenarbeit zwischen Literatur und Fernsehen ein Vergabekriterium. Daher besteht ein Teil des Preises aus der gemeinsamen Produktion einer Dokumentation über ein Thema nach Trojanows Wahl.

Ilija Trojanow ist seit Anfang des Jahres ebenfalls Träger des Berliner Literaturpreises der Stiftung Preußische Seehandlung und weiteren rennomierten Auszeichnungen.

Der heute 41 jährige Ilija Trojanow wird 1965 in Sofia geboren und verlässt sein Heimatland Bulgarien 1971 um nach Deutschland zu fliehen, wo er ab 1985 Rechtswissenschaften und Ethnologie studiert sowie in den folgenden Jahren die Verläge Kyrill-und-Method und Marino gründet. Vor 1985 lebte Trojanow in Afrika wohin er im Jahre 2003 auch wieder zurückkehrte.


 

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