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In Südostbulgarien schulfrei wegen Schweinegrippe

Die bulgarischen Provinzen Yambol und Burgas im Südosten des Landes halten in dieser Woche ihre Schulen geschlossen.

Die von der regionalen Aufsichtsbehörde zum Schutz öffentlicher Gesundheit vorgelegten Zahlen der mit der sogenannten Schweinegrippe infizierten Menschen reichen an 200 pro auf 10.000 Einwohner. In Burgas gilt die Regelung vorerst bis zum 6., in Yambol bis zum 9. November.

Während in Burgas neben den Schulschließungen bis auch alle öffentlichen Veranstaltungen des Kulturkalenders gestrichen wurden, beschränkt sich Yambol noch auf die Schulen. Die gleiche Maßnahme ergriff die Provinz Gabrovo in Zentralbulgarien: Hier erreichen in manchen Gemeinden die Zahlen jetzt beinahe Ausmaße einer offiziellen Epidemie, also 180 Infizierte auf 10.000 Einwohner.

Eltern sollen Kindergärten nicht betreten

Der Bürgermeister von Burgas, Dimitar Nikolow, fällte die Entscheidung am Sonntag Mittag bei einem Treffen des Anti-Epidemischen Ausschusses. Er verbot kranken Kindern den Zutritt zum Kindergarten. Eltern, die ihre Sprösslinge dorthin bringen, dürfen die Gebäude nicht betreten. Mit diesen Maßnahmen hofft man, eine weitere Ausbreitung einzugrenzen.

Da die meisten Kinder sich weiterhin ihrer Gesundheit erfreuen, sind für sie die unerwarteten Ferien Grund zu großer Freude - ob allerdings wegen der jetzigen Schließung Ferien an anderer Stelle gekürzt werden, wollte ihnen heute noch niemand sagen.


 

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