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Kein Billig-Tourismus mehr in Bulgarien

Laut einer aktuellen Umfrage ist Bulgarien kein Ziel mehr für Billig-Tourismus.

Das bulgarische Fremdenverkehrsamt veröffentlichte diese Woche die Ergebnisse der alljährlichen Umfrage zu den Standards des Winterurlaubes in Bulgarien. Bulgariens Wintersportorte hatten bisher immer mit günstigen Preisen die Urlauber angezogen und das habe sich in diesem Jahr drastisch geändert, so die Vorsitzende Anelia Kroushkova.

 

Rund 16 Prozent der Befragten gaben an, Bulgarien sei teuer und fast 8 Prozent denken es ist mäßig teuer. Laut der Umfrage sind rund 30 Prozent der Touristen noch mit den Preisen zufrieden und nur 2,5 Prozent seien hauptsächlich wegen des Preisvorteils nach Bulgarien gekommen.

 

Neben den gestiegenen Preisen hat man zusätzlich festgestellt, dass Touristen die ihren Bulgarien-Winterurlaub selber organisieren deutlich weniger bezahlen als andere die dem Reisebüro die Planung überlassen.

 

Fallende Touristenzahlen in Wintersportgebieten

Verglichen zu letztem Jahr kamen im Januar und Februar dieses Jahres rund 6,5 Prozent weniger Touristen in das Balkanland und dessen bekannteste Wintersportorte Bansko, Vitosha und Borovets.

 

Das bulgarische Fremdenverkehrsamt verkündete ebenfalls einen Umsatzeinbruch von 9, 1 Prozent in der Wintersportbranche. Laut der Umfrage sind dafür die angestiegenen Preise in Kombination mit oft schlechter Reinlichkeit in den Hotels verantwortlich.

 

Ebenfalls sind den Touristen die schlechte Infrastruktur und die oft mangelhaften Fremdsprachenkenntnisse der Angestellten ein Dorn im Auge. An der Umfrage nahmen 3310 ausländische Touristen und 1553 Bulgaren zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 teil.


 

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