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Kein Weiterkommen bei Pipeline: Transneft gibt Bulgarien Schuld

Die russische Ölfirma Transneft beschuldigt Bulgarien, beim gemeinsamen Projekt einer Pipeline von Bourgas bis Alexandroupolis untätig zu sein.

Die russische Ölfirma Transneft beschuldigt Bulgarien, beim gemeinsamen Projekt einer Pipeline von Burgas bis Alexandroupolis untätig zu sein.

 

Wie bulgarische Zeitungen berichten, habe der Transneft-Geschäftsführer, Semen Wainschtok, einen Brief an den bulgarischen Premierminister gerichtet. In diesem fordere Wainschtok den Minister auf, den Namen eines Unternehmens zu nennen, das sich im Namen Bulgariens an dem Projekt beteilige. Bereits bei den abschließenden Verhandlungen im März habe sich gezeigt, dass Bulgarien nicht bereit sei, eine solche Firma zu nennen. Russland und Griechenland hätten bereits Vereinbarungen über die beteiligten Firmen getroffen, nur Bulgarien habe bisher nichts unternommen.

 

Der Bau der Erdölleitung vom Schwarzen Meer zur Ägäis zwecks Entlastung des Bosporus ist bereits seit 13 Jahren ein Thema und wurde am 15. März dieses Jahres endgültig vereinbart. Das Projekt wird etwa 700 Millionen Euro kosten.

 


 

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