Kinderhändlerring in Bulgarien zerschlagen
Ein kriminelles Netzwerk, das Kleinkinder in Bulgarien und Griechenland verkaufte, ist zerschlagen worden.
Die bulgarische Polizei konnte zwei Anwälte und ihre Helferin festnehmen. Nach Berichten bulgarischer Zeitungen sollen sie innerhalb eines Jahres 16 Babys in Bulgarien und im benachbarten Griechenland verkauft haben.
Verkauf von Babys auch nach Griechenland
In Griechenland sollen demnach Jungen für einen Preis von 40.000 Euro, Mädchen für 30.000 Euro verkauft worden sein. In Bulgarien seien die Kinder für weit weniger Geld verkauft worden. Die Kinder wurden Berichten nach schwangeren Bulgarinnen für lediglich 2.500 Euro abgekauft.
Bulgarien gilt als Transitland für Menschenschmuggel, was auch der jüngste Jahresbericht des US-Außenministeriums kritisiert. Demnach würden nicht nur Kindern, auch Frauen und Männer von dort aus in andere EU-Länder geschleust, um dort als billige Arbeitskräfte zu dienen oder zwangsprostituiert zu werden.

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