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Klimaerwärmung: Bulgarien mit am stärksten betroffen, so Experten

Ein Expertengremium der EU-Kommission hat Regionalprognosen über mögliche wirtschaftliche Folgen des Klimawandels vorgelegt. Das Ergebnis: Bulgarien, Portugal, Italien, Griechenland und Spanien werden wirtschaftlich von den Folgen der globalen Klimaveränderung am stärksten betroffen sein, so die Wissenschaftler.

Dabei legt das Gremium auch konkrete Schätzungen über die jährlichen wirtschaftlichen Kosten vor. Die Wissenschaftler gingen für die Berechnungen von einem möglichen Temperaturanstieg um bis zu fünf Grad aus. So würde es in den Küstengebieten wie etwa dem Goldstrand oder Sonnenstrand vor allem durch Sturmfluten und Umsiedlungskosten zu einem jährlichen Rückgang des wirtschaftlichen Wohlstands um 0,46 Prozent kommen.

Außerdem seien in der Landwirtschaft Ertragsrückgänge von jährlich zehn Prozent zu erwarten. Des Weiteren würde Hochwasser entlang der Flüsse einen jährlichen Gebäudeschaden zwischen 7,7 und 15 Milliarden Euro entstehen lassen.

Größte Schäden in der Landwirtschaft

Nach Ansicht der Wissenschaftler seien die größten Schäden dieser Länder jedoch in der Landwirtschaft zu verzeichnen. So seien Ertragserbußen von bis zu einem Viertel pro Jahr zu erwarten. Außerdem würden auch die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr stark sinken.

Jedoch würden einige nördliche Länder auch Vorteile aus dem Klimawandel ziehen. So könnten beispielsweise Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland und Litauen einen Wohlstandsgewinn von bis zu 0,7 Prozent pro Jahr erzielen.

Dies gehe vor allem auf die positiven Auswirkungen auf den Agrarsektor, die geringeren Hochwasserschäden sowie auf höhere Einnahmen aus dem Fremdenverkehr zurück. Den größten Schaden würden diese Länder hauptsächlich durch Überflutungen in Küstenregionen erhalten.


 

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