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Kritik am bulgarischen Beitrag für den „Eurovision Song Contest“

Die Bulgaren wehren sich gegen den Beitrag von Krassimir Avramov, ihren Vertreter beim diesjährigen „Eurovision Song Contest“.

Harsche Kritik an Avramovs Darbietung. Krassimir Avramov hatte die finale Runde bei der Vorentscheidung für den „Eurovision Song Contest“ für sich entscheiden können. Dennoch empfinden vielen Bulgaren sein Auftreten als peinlich. Auch eine Unterschriftsaktion gegen den Sänger ist im Gespräch.

 

Der bulgarische Fernsehsender BNT sendete sogar eine Sondersendung, in der über Avramovs Beitrag „Illusion“ - (Youtube Video) diskutiert wurde. Der renommierte Komponist Nayden Andreev gab dabei eine vernichtende Kritik ab: „Das ist alles, nur kein Gesang. Das ist Heulen!“ Eine solche Darbietung sei völlig ungeeignet, um Bulgarien vor einem internationalen Publikum zu repräsentieren.

 

Avramovs bisheriger Werdegang

Der aus der bulgarischen Stadt Sliwen stammende Avramov hatte 1997 mit seinem Debütalbum einen Überraschungshit landen können. 1998 versuchte er in den USA sein Glück und hielt sich dort bis zu seiner Entdeckung mit Aushilfsjobs als Pizzalieferant und Kellner über Wasser. 2005 erhielt er dann für sein Album „Popera“ den Preis für den „Superstar of the Year“.

 

Mit dem Hintergrund dieses Werdegangs ist es umso erstaunlicher, dass die Bulgaren sich von Avramov bei dem diesjährigen „Eurovision Song Contest“ in Moskau nicht würdig vertreten fühlen.

 

Da bei dem Rückzug Bulgariens aus dem Wettbewerb eine Strafgebühr fällig werden würde, arbeitet nun ein Team von Experten an Avramovs Gesang und Performance.

Bisher hat Bulgarien erst viermal am „Songcontest“ teilgenommen. Das mit dem 5. Platz beste Ergebnis erzielten 2007 Elitsa Todorova und Stoyan Yankoulov in Helsinki, die mit dem 19. Platz schlechteste Platzierung belegte 2005 die Jazz-Band „Kaffe“.


 

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