Neuer Thraker-Schatz in Bulgarien gefunden
Archäologen haben in einem Thraker-Grab einen goldenen Kranz gefunden, dessen Alter auf 1700 Jahre geschätzt wird.
Beim Freilegen eines Thraker-Grabes haben die Forscher im Gebiet Sliwen Grabbeigaben von hohem Wert entdeckt. Besonders wertvoll ist ein Reifen aus Gold, der mir feinen Blättern verziert ist und auf den Füßen einer verstorbenen Thrakerin lag. Außerdem fanden die Forscher verschiedene goldene Armbänder, Ohrringe und Gefäße. Auch ein Kerzenständer aus Bronze befand sich unter den Grabbeigaben.
Experten: Einmaliger archäologischer Fund
Experten sprechen von einem einmaligen Fund in Bulgarien. Nach Angaben der Archäologen stammt der Schatz aus dem dritten Jahrhundert nach Christus. Zudem zeigt der Fund, dass auch Frauen bei den Thrakern eine wichtige Position innehaben konnten. In der Antike waren die Thraker im heutigen Bulgarien, Griechenland und der Türkei beheimatet. Ihr historisches Erbe ist bis heute nicht vollständig bekannt: Immer wieder finden Archäologen Grabstätten und Schätze des Volkes in Bulgarien.
Die archäologischen Funde der Thraker sind dabei überall im Südosten des Landes zu finden. Besonders die Kuppelgräber zählen zu den herausragenden architektonischen Leistungen des thrakischen Volkes. Da die Thraker an ein Leben nach dem Tod glaubten, sind den Gräbern stets zahlreiche Schätze beigegeben, die den Toten begleiten sollten.

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