Notstand in Bulgarien
Aufgrund der andauernden Hitze wurde in drei bulgarischen Städten der Notstand ausgerufen. Die seit Wochen bestehende Hitzewelle, mit Temperaturen um die 40 Grad Celsius im Schatten, sorgt vor allem im Südosten des Landes für große Schwierigkeiten.
Durch die brütende Hitze entstanden erneut landesweit große Waldbrände, die für die Bevölkerung eine Gefahr darstellen. Die schwersten Hitzebrände entstanden in der Nähe der Stadt Haskovo und in der ebenfalls südostbulgarischen Stadt Topolowgrad.
Die flächendeckenden Großbrände in Haskovo und der ebenfalls schwer betroffenen Stadt Stara Sagora mussten mit Hilfe eines russischen Löschflugzeugen unter Kontrolle gebracht werden, da Bulgarien selbst keine Löschflugzeuge besitzt. Mehrere Quadratkilometer Wald und Wiesen fielen dem Feuer in Topolowgrad zum Opfer.
In der bulgarischen Stadt Smoljan starb ein Bauer an einem Hitzschlag in Folge der hohen Temperaturen, sowie ein Obdachloser in der nordöstlichen Stadt Dulowo.
Um weitere Hitzeopfer zu vermeiden wurde in drei Städten der Notstand ausgerufen und klimatisierte Gebäude der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Seit Beginn der Hitzewelle löschte die bulgarische Feuerwehr schon knapp 2000 Brände und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

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