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Ökotourismus in Bulgarien immer beliebter

Seit Beginn des neuen Jahrtausends wird der Ökotourismus in Bulgarien für Touristen immer attraktiver.

Laut einigen Untersuchungen macht Bulgariens Anteil an Alternativreisen mittlerweile zehn Prozent des internationalen Umsatzes aus.

 

Ökologische Vielfalt Bulgariens

Bulgarien bietet mit seiner landschaftlichen Schönheit eine Vielzahl an Möglichkeiten für umweltbegeisterte Reisende. Besonders beliebt sind die bulgarischen Nationalparks, in denen spezielle Wanderwege angelegt wurden, die dem Besucher zwar Zutritt zu abgelegenen Teilen gewähren, jedoch ohne dass dies auf Kosten der Natur geht. So sind etwa Brücken über reißende Flüsse oder zu Seeinseln gebaut worden. Zudem gibt es Wege, die in Gebiete mit seltenen und teilweise vom Aussterben bedrohten Vogelarten führen.

 

Auch das Rila-Gebirge, das Pirin-Gebirge oder das Balkangebirge sind für Naturbegeisterte interessant. In den Rhodopen können ebenfalls seltene Tiere und Pflanzen gefunden werden.

 

Ökohotels

Aber nicht nur das Entdecken der Natur sollte nicht zu Lasten der Natur gehen, auch umweltfreundliche Hotels, sogenannte Öko-Hotels, werden immer beliebter. Diese müssen eine Reihe von Auflagen erfüllen, doch diese Mühen haben sich bisher nur wenige Hotelbesitzer gemacht. Diesbezüglich stecke Bulgarien noch in den Kinderschuhen, so Kiril Kalojanow, der sich für den bulgarischen Alternativtourismus einsetzt.

 

Nur einige Hotels oder Gasthäuser mit einer geringen Kapazität können sich bislang als ökologisch bezeichnen, bei den großen Bettenburgen ist bisher kein Umweltbewusstsein sichtbar. Da eine Umstellung auf umweltfreundlichere Technologien auch immer mit hohen Kosten verbunden ist, scheuen sich diese vermutlich noch davor. Experten sind sich jedoch über das Potential einig, dass der Ökotourismus Bulgarien bietet und erwarten hier einen weiteren Ausbau


 

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