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Olympiade für Informatik vom 8. – 15. August in Bulgarien

Nach 20 Jahren erstmals wieder Informatik-Olympiade in Bulgarien

Die 21. internationale Olympiade in Informatik hat am Wochenende in Plovdiv begonnen. Neben Bildungsministerin Yordanka Fandakova war auch Bulgariens Präsident Georgi Parvanov zur Eröffnungsfeier gekommen, um Teilnehmer und Gäste der Olympiade zu begrüßen.

Teilnehmer aus 83 Mitgliederländern stellen ihre Künste unter Beweis

Studenten und Schüler aus der ganzen Welt treten an, um ihre Programmierkünste unter Beweis zu stellen. Die Organisatoren beschreiben die Herausforderung: „Die Wettbewerbsaufgaben sind algorithmischer Natur, aber die Wettbewerber müssen auch  grundlegende IT-Fähigkeiten wie Problemanalyse, Entwicklung von Algorithmen und Datenstrukturen, Programmieren und Testen beweisen.“ Aus insgesamt 83 Mitgliederländern können üblicherweise jeweils vier Schüler teilnehmen, die vorab in nationalen Tests ausgewählt wurden.

Zwei Wettbewerbstage, drei Aufgaben, drei Sprachen, fünf Stunden Zeit

An den Wettbewerbstagen bekommen die Teilnehmer drei Aufgabenstellungen, für deren Lösung in den Programmiersprachen C, C++ oder Pascal sie je fünf Stunden Zeit haben. Mit Testläufen bewerten die Juroren die Lösungen, bewertet wird auch, ob der vorgegebene Zeitrahmen und Speichergrenzen eingehalten wurden. Am Freitag, 14.08.2009 werden die Sieger gekürt.

Gewinner aus vergangenen Olympiaden eingeladen

Bereits die erste Programmier-Olympiade im Jahr 1989 fand mit Unterstützung der UNESCO in Bulgarien statt. In diesem Jahr wurden einige der Teilnehmer aus vergangenen Olympiaden eingeladen, darunter unter anderem der damalige Goldmedaillengewinner Markus Kuhn.


 

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