Osteuropa eingefroren
Sibirische Kälte fordert mehrere Todesopfer in Osteuropa.
Vom Baltikum bis ans Schwarze Meer – eine sibirische Kälte hat Osteuropa fest im Griff. Der Ausdruck ist dabei umso mehr passend, weil es sich bei dem Wettertief um Luftmassen handelt, die tatsächlich aus Sibirien stammen. Bei den extremen Wetterbedingungen erfroren in den letzten Tagen mehrere Dutzend Menschen.
Allein in Rumänien forderte die Kälte laut Medienberichten bisher 31 Todesopfer. Seit dem Wochenende wurden hier Tiefsttemperaturen von bis zu -30°C gemessen. In Bulgarien dagegen starben Patienten, weil die gerufenen Ambulanzfahrzeuge im Schnee stecken blieben und ihren Zielort nicht mehr rechtzeitig erreichten. Zudem sind dort zurzeit mehrere Dörfer wegen starker Schneeverwehungen von der Außenwelt abgeschnitten.
Ganzer Verkehr lahmgelegt
Die Menschen in der Ukraine kämpfen derzeit mit zahlreichen Verkehrsproblemen: Unter anderem funktionieren einige Signalanlagen für Eisenbahnen nicht, Züge entgleisen oder müssen ihre Geschwindigkeit drosseln, weil die Schienen der Kälte nicht standhalten.
Letzteres führt zu erheblichen Verspätungen. Für Ende der Woche soll die Kälte nachlassen. Allerdings wurde erneuter Schneefall angekündigt, was weiterhin für Probleme sorgen wird.

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