Per Breitband ins Netz
Schlechte Ausbeute: Insgesamt sind gerade 13 Prozent der Haushalte in Bulgarien an das Hochgeschwindigkeitsinternet angeschlossen.
Wenn es um Hochgeschwindigkeit auf der Datenautobahn geht, rangieren die EU-Neulinge Bulgarien und Rumänien auf den beiden letzten Plätzen. Denn laut eines Berichtes der EU-Kommission besitzen lediglich 13 Prozent der bulgarischen und rumänischen Haushalte einen Zugang zum Breitbandnetz.
Das ist sehr wenig, wenn man bedenkt, dass der EU-Durchschnitt bei etwa 55 Prozent liegt. Einen Grund für die schlechte Hochgeschwindigkeitsversorgung der Bulgaren sieht die Kommission in der Monopolstellung des ehemals staatlichen Festnetzbetreibers. Außerdem befänden die Preise der Mobilfunkdienstleistungen sich auf vergleichsweise hohem Preisniveau.
Gut für die Wirtschaft
„Europas digitale Wirtschaft trägt wesentlich zu Wachstum und Wohlstand der Länder bei“, sagte die zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes. Deshalb peilt die EU-Kommission an, bis 2020 für jeden Europäer einen Breitbandzugang mit mindestens 30 Mbit/s einzurichten. Bisher steht Schweden mit fast 80 Prozent an der Spitze der ans Breitbandnetz angeschlossenen EU-Haushaushalte. Darauf folgen die Niederlande und Dänemark mit rund 75 Prozent.

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