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Rettung bulgarischer Tanzbären

Getsovo- Tierschützer der österreichischen Organisation „Vier Pfoten“ haben die letzten Tanzbären Europas aus jahrelanger Gefangenschaft befreit.

Die drei Tanzbären Mima (9), Svetla (17) und Misho (19) lebten seit Jahren bei der Roma-Familie Stanev, die sich als einer der letzten bulgarischen Familien ihren Lebensunterhalt aus der Bärendressur verdienten.

Die Dressur von Bären zum Tanzen findet unter unartgerechter Haltung und unter größter Quälerei der Bären statt. So werden den Braunbären in frühester Kindheit unbetäubt die Zähne entfernt und ein schwerer Metallring durch die empfindliche  Nase geführt um die Tiere kontrollieren zu können. Was für den Zuschauer wie eine Tanzbewegung aussieht, ist in Wirklichkeit nichts anderes als durch Schmerz konditioniertes Verhalten. Herbeigeführt wird dieses Verhalten, indem der Bär immer wieder mit seinen Pfoten auf glühendheiße Metallplatten gestellt wird, von denen der Bär abwechselnd eine Pfote hochnimmt um der Hitze zu entkommen.

Aufgrund der grausamen und unartgerechten Methoden der Bärendressur ist diese seit 1998 in Bulgarien streng verboten.

Da jedoch ebenso wie Familie Stanev einige Roma-Familien seit Generationen ihren Unterhalt aus der Dressur verdienen, kauft die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“  die Bären aus der Gefangenschaft frei und bringt sie in ein Bärenreservat.

Dieser Bärenpark befindet sich im bulgarischen Belitza und beherbergt mittlerweile 20 ehemalige Tanzbären die durch bulgarische und österreichische Tierschützer gerettet wurden.

Mit der Rettung der letzten europäischen Tanzbären Mima, Svetla und Misho bekommt der Bärenpark in Belitza nun drei neue Bewohner.

 


 

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