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RWE bekommt den Zuschlag für AKW in Bulgarien

Sofia – Der bulgarische Energiekonzern NEK hat den Zuschlag für das in Bulgarien geplante Atomkraftwerk an den deutschen Konzern RWE vergeben, so der Wirtschaftsminister Bulgariens Petar Dimitrow am vergangenen Freitag.

Der Standort des geplanten Atomkraftwerks ist die Bulgarische Stadt Belene an der Donau. Mit der Fertigstellung des rund vier Milliarden Projektes rechnet man im Jahre 2014. Das geplante AKW Belene ist das zweite Atomkraftwerk Bulgariens und das erste Projekt der russischen Atomstrojexport in der EU.

 

Der belgische Stromkonzern Electrabel war gemeinsam mit der RWE ins rennen gegangen um die 49, 1 Prozent der Anteile, allerdings nach einer eingehenden Prüfung zugunsten der RWE ausgeschlossen worden. Der RWE sei es allerdings frei gestellt weitere Konzerne in das Geschäft mit auf zu nehmen, so ein Sprecher der NEK.

 

Mit dem Bau des zweiten Atomkraftwerkes in Bulgarien erhofft man sich eine stärkere Rolle auf dem internationalen Energiemarkt, vor allem im Bereich Export.

 

Umweltschutzorganisationen haben bereits zum Boykott der RWE aufgerufen und den Wechsel des Anbieters zu Ökostromanbietern empfohlen. Laut Umweltschutzorganisationen ist die Investition in das AKW Belene ein unverantwortungsvolles Handeln und ein Rückschritt in der internationalen Energie und Umweltpolitik.


 

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