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Schmerzensgeld für Krankenschwestern

Die fünf bulgarischen Krankenschwestern die in libyscher Haft saßen wollen den Staat nun auf Millionen verklagen.

Der niederländische Anwalt der Krankenschwestern und des Arztes verkündete, dass man bereits einen Brief an Libyens Staatschef Gaddafi gesendet hat. In diesem wichtigen Brief fordert man Schmerzensgeld für die 8 Jahre Inhaftierung und die Qualen, die man während dieser Zeit erleiden musste und heute noch nicht ganz verarbeitet habe.

 

Vor allem die körperlichen Leiden der Folterung, aber auch die psychischen Qualen durch das Androhen einer Hinrichtung seien stets präsent.

 

Die Wiederherstellung der Ehre

Erst im Juli 2007 konnte die Gruppe nach acht Jahren Gefängnis und Folterung aus Libyen befreit werden, dank einer erfolgreichen Intervention der französischen Regierung. Dem Arzt und den Krankenschwestern wurde vorgeworfen 438 Kinder in einem libyschen Kinderkrankenhaus mit HIV infiziert zu haben.

 

Obwohl die Vorwürfe haltlos waren und der Fall von internationalen Gutachtern für die Angeklagten entschieden wurde, behielt Gaddafi die Gefangen für acht Jahre im Gefängnis.

 

Neben der finanziellen Entschädigung, verlangt man auch die Wiederherstellung ihrer Ehre, indem Libyen endlich die Unschuld der Schwestern und des Arztes aus Bulgarien anerkennt.


 

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