Sicher im Straßenverkehr
Pünktlich zum Schulanfang: Die bulgarische Verkehrspolizei prüft, ob Autofahrer und Insassen ihren Sicherheitsgurt tragen.
Nicht ohne Gurt – die bulgarische Verkehrspolizei achtet künftig verstärkt darauf, dass Autofahrer und Insassen Ihren Sicherheitsgurt tragen. Den Anfang macht eine Aktion, die im Rahmen einer EU-weiten Kampagne stattfindet: Vom 12. bis zum 18. September prüft die lokale Verkehrspolizei ob Autofahrer und Insassen ihre Gurte tragen und ob Kinder in entsprechenden Kindersitzen transportiert werden.
Diese Aktion wird vom TISPOL koordiniert, dem europaweiten Netzwerk der Verkehrspolizei. Der Hintergrund: Wer einen Sicherheitsgurt trägt, minimiert im Falle eines Unfalls das Todes- oder Verletzungsrisiko um 30 Prozent. Das teilte das Bulgarische Nationalradio in einem Beitrag mit.
Laut weiteren Berichten bulgarischer Medien tragen etwa 40 Prozent der Einwohner beim Fahren einen Sicherheitsgurt. In den EU-Ländern mit der höchsten Straßenverkehrssicherheit liegt diese Rate bei 85 Prozent.
Vorsicht: Kinder auf der Straße
Die Gurt-Aktion startet pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres am 15. September. Gleichzeitig bietet sie für Bulgariens Verkehrspolizisten eine gute Gelegenheit Autofahrer dazu aufzufordern mit Licht zu fahren, ihre Geschwindigkeit den gesetzlichen Vorschriften anzupassen und an Fußgängerüberwegen ihr Tempo zu verringern.
Weiterhin sollten Kinder daheim sowie in der Schule möglichst schnell die gängigen Straßenverkehrsregeln lernen, um Unfällen vorzubeugen.

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