Sofia und Umland präsentieren sich gemeinsam als Reiseziel
Sofia will sich von nun an gemeinsam mit den Städten Pernik und Kjustendil, die wie die Hauptstadt im Westen Bulgariens liegen, auf den internationalen Tourismusbörsen vorstellen.
Der Westen des Landes mit der antiken Hauptstadt soll auf diese Weise noch stärker ins Bewusstsein der Reisenden gerückt werden.
Urlaubsangebote in und um Sofia
Gemeinsam wollen die Städte verschiedene Urlaubsarten anbieten. So sind Kulturtouren zu den Schätzen der Thraker und Römer geplant, Kjustendil und Bankja warten dagegen mit Wellness-Angeboten auf. Für den immer populäreren Ökotourismus bietet die Region in den Nationalparks verschiedene Wanderwege, die im Einklang mit der Natur angelegt wurden, sowie Touren zum Beobachten von Vögeln.
Auch sportliche Aktivitäten wie Reiten oder Skifahren stehen auf dem Programm. In unmittelbarer Nähe von Sofia befindet sich etwa das Witosha Gebirge, das ideale Bedingungen für einen Skiurlaub bietet. Dies solle in der Vermarktung besonders hervorgehoben werden, so der Vorsitzende des Tourismusrates der Region, Witan Iwanow.
Schließlich verfüge keine andere europäische Hauptstadt über eine solch direkte Nähe zu einem Wintersportgebiet.
Mit diesen Angeboten möchte sich die Region rund um Sofia nun ein eigenes Profil im internationalen Tourismus erwerben und so den Wiedererkennungswert des Gebietes erhöhen.
Weitere Zusammenschlüsse geplant
Für die Zukunft sind noch weitere Zusammenschlüsse einzelner bulgarischer Orte geplant, die sich dann als Gesamtregion präsentieren wollen. Das Gewicht in der Vermarktung des Reiselands Bulgarien soll dann eher auf Touren als auf einzelnen Sehenswürdigkeiten liegen. Die Regionen hoffen damit auch auf EU-Mittel, denn die Haushaltsgelder, die der Tourismusbranche derzeit zur Verfügung stehen, reichen kaum aus, um neue Projekte zu finanzieren.

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