Wasserkraftwerk in den Rhodopen
Minister auf Arbeitsbesuch: Der bulgarischer Ministerpräsident Bojko Borissow wurde in Österreich von Bundeskanzler Werner Faymann empfangen und unterhielt sich mit dem Politiker Erwin Pröll über den Bau eines Wasserkraftwerks in Südbulgarien.
Der bulgarische Ministerpräsident Borissow führte bei seinem Arbeitsbesuch in Österreich unter anderem Gespräche mit Erwin Pröll, dem Landeshauptmann von Niederösterreich. Beide unterzeichneten am Ende ihrer Gespräche ein "Memorandum of Unterstanding" über den Bau eines rund 500 Millionen Euro teuren Wasserkraftwerks in Südbulgarien.
Dabei nimmt der bulgarische Energieversorger NEK mit der niederösterreichischen EVN ein Großprojekt in Angriff, welches in den Rhodopen, nahe der türkischen Grenze die Wasserversorgung von rund 100.000 Haushalten gewährleisten soll.
Große wirtschaftliche Bedeutung
In seinem kurzen Statement sagte Borissow er wünsche sich, dass die EVN in Bulgarien genauso verlässlich wie in Niederösterreich arbeite. Nach der Vertragsunterzeichnung erklärte Erwin Pröll seinerseits, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit für Niederösterreich von großer Bedeutung sei.
„Damit schaffen wir in Bulgarien neue Arbeitsplätze und sichern zudem viele Jobs in Niederösterreich", sagte der Politiker.
Als weiterer Punkt stand, am Tag der Veröffentlichung des vierten EU-Fortschrittsberichts über Bulgarien, zudem die Korruptions- und Verbrechensbekämpfung in Bulgarien im Mittelpunkt des Arbeitsbesuchs.

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