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Windenergie in Bulgarien

Varna – Die geplante Errichtung von rund 400 Megawatt (MW) Windkraftleistung in Kavarna wird durch die aktuelle Wirtschaftskrise erschwert, so Rudolf Pasil, Geschäftsführer der Raiffeisen Energy & Environment Gmbh.

Rund fünf neue Windenergiepojekte werden durch österreichische Firmen wie Aquavento, Raiffeisen Energy & Environment Gmbh und Windenergie AG im nächsten Jahr gebaut, eine Investition von rund 170 Millionen Euro.

 

Bis 2010 plant man in Bulgarien den Bau von weiteren Windparks welche die Gesamtenergieleistung auf 400 Megawatt ansteigen ließe. Die veranschlagte Investitionssumme beläuft sich für das gesamte Projekt auf 700 Millionen Euro, die in Zeiten der Finanzkrise nicht leicht zu bekommen sind.

 

Bulgarien profitiert von Österreichs Energiepolitik

Bulgarien profitiert von der Energiepolitik Österreichs, wo seit der Ökostromreform 2006 so gut wie keine Windräder mehr errichtet werden dürfen.

 

In Bulgarien ‚weht der Wind’ in jeden Fall auf jeden Fall günstiger: die Netzanschlusskosten und Netznutzungskosten sind günstiger und die Windverhältnisse in der Region Kavarna an der Schwarzmeerküste sind besser.

In der Zwischenzeit wartet Österreich auf den bereits beschlossenen Eintritt der Ökostromnovelle und die neuen Tarife um auch wieder im eigenen Land aktiv werden zu können.


 

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