Feste zum Tag der Vereinigung

Konzerte, Gottesdienste und Festumzüge: Bulgaren gedenken der Vereinigung ihres Landes vor 125 Jahren.

Am 6. September 1885 – genau vor 125 Jahren - traf in Warna ein lange erwartetes Telegramm von Fürst Alexander I. ein. Sein Inhalt: Der Fürst billigt die Vereinigung des damaligen Fürstentums Bulgariens mit Ostrumelien.

Seit diesem Tag feiern die Bulgaren den 6. September als den Tag der Wiedervereinigung. Zu seinen Ehren fand am gestrigen Montag in Sofias Borissov-Garten ein festliches Konzert statt, an dem sich auch der weltbekannte Frauenchor „Das Mysterium der bulgarischen Stimmen“ beteiligte.

Aber auch in vielen anderen Städten wie Weliko, Tarnovo, Schumen, Pleven und Vidin (Widin) feierten die Menschen diesen Tag mit Festumzügen und Gottesdiensten. Außerdem legten die Bulgaren Kränze an den Denkmälern ihrer nationalen Helden nieder.

Zapfenstreich am Abend

In Plovdiv stellten die Einwohner die Ereignisse vom 6. September 1885 nach. Außerdem fanden vor Ort zahlreiche Konzerte und Ausstellungen statt. Am Abend ließen sich die Verantwortlichen dann noch etwas Besonderes einfallen: Sie veranstalteten einen festlichen Zapfenstreich auf dem Platz „Saedinenie“, zu Deutsch „Wiedervereinigung“, bei dem unter anderem Staatspräsident Georgi Parwanov, Parlamentspräsidentin Zezka Zatschewa und zahlreiche Bürgermeister vertreten waren.


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