Hitzewelle ebbt nicht ab

Sommer extrem: In Bulgarien leiden die Menschen unter hohen Temperaturen von bis zu 38 Grad. Ein Ende der Hitzewelle ist nicht in Sicht.

Während die Menschen in Deutschland wärmere Temperaturen und weniger Regen herbeisehnen, haben die Bulgaren derzeit genug vom heißen Sommer. Das Land leidet seit Tagen unter einer starken Hitzewelle. Für Dienstag sagte das Meteorologische Institut in Sofia bereits Temperaturen von 40 Grad voraus. Am wärmsten war es in der Donaustadt Russe.

 

Dort herrschten mittags bereits 38 Grad. Mit ähnlichen Temperaturen mussten auch die Menschen im Südwesten Bulgariens zurecht kommen. Nicht einmal ein Bad im Schwarzen Meer kann den Bulgaren derzeit eine Erfrischung bieten. Das Wasser ist mit 28 Grad dafür einfach viel zu warm.

Hitze ernst nehmen

Da derzeit kein Ende der Hitzewelle in Sicht ist, riefen die Behörden des Landes bereits dazu auf, die Arbeitszeiten an die hohen Temperaturen anzupassen. Am Montag hatte bereits ein herzkranker Bauarbeiter während der Dacharbeiten bei 38 Grad einen tödlichen Herzschlag erlitten. Das Unglück trug sich in der Donaustadt Silistra zu.


Auch die Menschen in Sofia geraten bei ihren täglichen Besorgungen stark ins Schwitzen. Denn die Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs sind in der bulgarischen Hauptstadt nur zu einem Drittel mit Klimaanlagen ausgestattet.


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