Kunst am Strand von Burgas

Spektakel am Schwarzen Meer: Das diesjährige Festival der Sandskulpturen lockte viele Besucher in die bulgarische Küstenstadt Burgas.

Jedes Jahr kommen viele Touristen in die bulgarische Schwarzmeerstadt Burgas. Hauptsächlich möchten sie dort einen schönen Strandurlaub verbringen. Doch auch ein besonderes Event lockt immer mehr Besucher in die an der Ostküste gelegene Stadt: das Sandskulpturen-Festival.

Es findet jedes Jahr von Juli bis September statt und ist dafür bekannt, dass die geladenen Künstler vor den Augen ihrer Gäste wahre Wunder formen. Der verwendete Sand weist dabei einen hohen Tongehalt auf, damit die fertigen Kunstwerke sich auch bei widrigen Wetterbedingungen lange halten.

In diesem Jahr zog es insgesamt 22 Sand-Artisten nach Burgas. Die Hälfte von ihnen aus Bulgarien, die anderen aus Russland, der Ukraine, Polen, Tschechien, den Niederlanden und den USA.

Popularität zahlt sich aus

„Unser Festival hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt“, berichtete Mihail Kutsev, verantwortlicher Direktor für Sommertheater, Festivals und Konzerte in der Stadt, dem bulgarischen Radio Focus. Ein Grund für die Beliebtheit des Sand-Spektakels: Das Festival ist in Bulgarien einmalig.

„Viele Touristen kommen extra deswegen zu uns nach Burgas“, fügt Kutsev hinzu. Und diese Beliebtheit zahlt sich aus – vor allem für die veranstaltende Stadt: In diesem Jahr sorgte das Festival in Burgas für Einnahmen von rund 82.000 Euro.

Weitere Informationen über Burgas und das Festival und Bilder via flickr


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