Schiffe auf dem Trockenen

Regen bleibt aus: In der bulgarischen Donaustadt Russe erreichte der Wasserpegel seinen niedrigsten Stand seit 1941.

Der trockene Herbst sorgt dafür, dass sich der Wasserpegel der Donau in Bulgarien derzeit auf einem historischen Tiefstand befindet. Seit 60 Jahren hat der Fluss nicht mehr so wenig Wasser geführt. Die Folgen: Auf dem betroffenen Abschnitt der Donau wurde die Schifffahrt weitgehend eingestellt. Lediglich Schiffe ohne Ladung können weiterfahren, wie die Nachrichtenagentur BTA meldete. Außerdem behindere der niedrige Wasserstand die Bauarbeiten für die zweite Donaubrücke. Sie soll von Bulgarien nach Rumänien führen.

Auch künftig wenig Regen


Insgesamt sank der Donaupegel in Bulgarien nach amtlichen Angaben an 14 Stellen unter den kritischen Mindeststand von 250 Zentimetern. In der bulgarischen Donaustadt Russe erreichte der Pegel sogar den niedrigsten Tiefstand seit 1941. Experten geben als Grund für den extrem niedrigen Wasserstand die trockenen Sommer- und Herbstmonate in diesem Jahr an. Ein Ende der regenfreien Zeit ist bisher nicht in Sicht.


Aktuelles