Skelettfund am Schwarzen Meer

Vampire in Sosopol? An der bulgarischen Küste fanden Archäologen zwei männliche Skelette. Den beiden Leichen waren im Mittelalter Pfähle in die Kehlen getrieben worden.

Im südostbulgarischen Sosopol, direkt an der Schwarzmeerküste, machten Archäologen kürzlich einen interessanten Fund: Sie gruben zwei männliche Skelette aus, denen jeweils ein Pfahl an der Stelle steckte, an der sich zu Lebzeiten ihre Kehle befunden hatte.

Der Direktor des Nationalmuseums für Geschichte in Sofia, Boschidar Dimitrow, vermutet laut Medienberichten, dass es sich bei den Toten um Menschen handelt, die im Mittelalter für Vampire gehalten wurden: „Das Pfählen sollte verhindern, dass schlechte Menschen als Vampire zurückkehren und die Menschen quälen.“ Die sterblichen Überreste der beiden Männer lagen unmittelbar hinter der orthodoxen Nikolaus-Kirche Sweti Nikolaj.

Vampire als touristische Attraktion


Mit den Überresten der vermeidlichen Vampire besitzt die Stadt Sosopol nun eine weitere touristische Attraktion. In der Nikolaus-Kirche werden bereits Reliquien von Johannes dem Täufer aufbewahrt. Sie waren vor gut zwei Jahren auf einer Insel vor der Stadt entdeckt worden.


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