Die Weltkriege

An der Seite seiner Verbündeten trat Bulgarien 1915 in den I. Weltkrieg ein. Dies brachte nach dem Ende des Krieges im Friedensvertrag von Neuilly 1919 den Verlust von Ostthrakien an Griechenland mit sich. Dies bedeutet für Bulgarien den Verluste des Zugangs zur Ägäis. Strumica fiel an Serbien. In den Jahren 1919 bis 1923 regierte die Bauernpartei, unter Ministerpräsident Stamboliski, der 1923 ermordet wurde.

 

Das Jahr 1941 brachte den Kriegseintritt Bulgariens an der Seite der Achsenmächte mit sich. Man kämpfte gegen Jugoslawien und Griechenland, Thrakien und Makedonien wurden deutsch besetzt. Im Dezember folgte die Kriegserklärung an Großbritannien und USA, nicht jedoch gegen die Sowjetunion. Diese erklärte am 5. September 1944 ihrerseits Bulgarien den Krieg. Bereits vier Tage später marschierte die Rote Armee im Land ein. Die Vaterländische Front als kommunistische Organisation ergriff die Macht. Bulgarien wurde nun Volksrepublik und Georgi Dimitrov Regierungschef. Im Friedensvertrag von Paris 1947 wurden die Grenzen von 1940 bestätigt.