Cepina

Die Festung Cepina errichtete man auf einem Höhenrücken, der als natürliche Verteidigungsstellung im Nordwestteil der Rhodopen benutzt wird. Die Merkmale der Stelle bestimmten den konzentrischen Grundriß des Baus, der die höchsten Teile des Abhangs einschließt.

 

Die Burg des Feudalherren wurde als Zentrum auf der gleichen Spitze des Berges befestigt. Eine Mauer führte den Abhang hinunter und verband die Festung mit der Stadt. Zusätzlich wurde damit ein Verteidigungsterritorium geschaffen. Ein polygonaler Turm wurde im inneren Raum des befestigten Komplexes gebaut, als letzte Zuflucht für die Verteidiger der Festung. Die Gebäude der Festung fand man am steilen Terrain. Die Wohnräume nahmen die ebenen Gebiete ein. Während des Mittelalters war die Festung Cepina eine der wichtigsten in den Rhodopen und spielte die Hauptrolle im Verteidigungssystem des bulgarischen Staates.

 

In einer Vielzahl historischer Quellen wird sie als uneinnehmbare Zitadelle erwähnt. Mehrere reich dekorierte Kirchen entdeckte man in der Festung. Die Festung Cepina wurde während der osmanischen Eroberung zerstört.