Mönchskloster Ivanovo

Dieses Gebiet besitzt eine Anzahl mittelalterlicher Kirchen, Mönchszellen und Kapellen, die beiderseits des Flusses Lom in den Fels geschlagen wurden. Eine Kolonie von Einsiedlern lebte hier vom 3. bis zum 17. Jahrhundert. Die natürlichen Höhlen in den Karstfelsen wurden verbreitert und ausgeformt, um den Bedürfnissen der Mönche zu entsprechen. Die Kammern liegen in einer Höhe von 6 - 10 m und sind mit einer Folge von Treppen, Durchgänge und Galerien verbunden.

Auf den Mauern finden sich Bilder biblischer Themen und Zusammenstellungen mit vielen Figuren. Die teilweise erhaltenen Freskogemälde legen Zeugnis der bemerkenswerten Leistungen der bulgarischen mittelalterlichen Kunstschule ab. Die übrigen Schriften betonen die Bedeutung der literarischen Schule, die sich in diesem Gebiet entwickelte.

Die Mönchsklöster wurden ins Weltkulturerbe im Jahr 1979 aufgenommen.