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Internationales Institut für Meteorologie und Hydrologie:
www.meteo.bg

Übersicht - Klima in Bulgarien

Bulgarien wird von einem gemäßigten, kontinentalen Klima bestimmt. Lediglich in den südlichen Landesteilen und an der Schwarzmeerküste ist ein Übergang zum mediterranen Klima zu spüren. Die Donautiefebene ist dagegen eher vom europäischen Kontinentalklima geprägt. Dieser Unterschied ist auf das Balkangebirge zurückzuführen, das quer von West nach Ost durch Bulgarien verläuft und so eine markante Wetterschneide bildet.

 

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli zwischen 23 und 25 Grad Celsius, südlich des Balkan-Gebirges erreichen die Temperaturen etwa 28°C. Aber auch an der Donau sind heiße Sommer mit über 30 Grad Celsius sind nicht ungewöhnlich, im Winter können die Temperaturen auf bis zu -7 °C fallen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 10,5 Grad Celsius. Als niedrigste jemals registrierte Temperatur wurden 1947 -38,3 Grad Celsius gemessen. Das andere Extrem wurde im Sommer des Jahres 1916 in dem Dorf Sadovo mit einer Temperatur von 45,3 °C gemessen. In Sofia steigen die Temperaturen im Juli und August auf Werte von 28 Grad, im Januar gehen sie auf Werte um 3 Grad zurück.

 

Die regenreichsten Monate sind Mai, Oktober und November. In den Gebirgen kann dabei auch schon mal mehr als die durchschnittliche Niederschlagsmenge von 1000mm pro Jahr fallen, am Schwarzen Meer ist es meist jedoch nur ein Drittel dessen.

 

Als Reiseziel eignet sich Bulgarien ganzjährig. Kulturliebhaber, die das Hinterland erkunden möchten, sollte den milden Spätfrühling wählen. Wer an Bulgariens Stränden, z. B. am Sonnenstrand oder Goldstrand baden möchte, sollte sich für einen Zeitraum zwischen Mai und Oktober entscheiden. Aktiv-Urlauber bevorzugen den Spätsommer und den Herbst, wenn Bulgariens Wälder bunt leuchten und die Temperaturen zum Wandern und Mountainbiken ideal sind. Im Winter kommen Skiurlauber auf ihre Kosten.