Nationalpark Pirin

Der Nationalpark Pirin liegt im Südwesten Bulgariens. Mit 400 Quadratkilometern ist er der kleinste unter Bulgariens Nationalparks. Seine Ausdehnung erstreckt sich über die höchsten Teile des Pirin-Gebirges, deren höchste Gipfel 2500 Meter Höhe überschreiten. Der höchste Berg mit 2915 Metern Höhe ist der Vihren in der Nähe der Stadt Bankow.

 

Das mediterrane Klima beschert dem Besucher eine prachtvolle Landschaft mit einer üppigen Vegetation und einer reichen Fauna: 1100 verschiedene Pflanzenarten, 102 Vogelarten und 42 Säugetiere sind registriert, darunter Hirsche und Bären. Der Park ist in verschiedene Zonen gegliedert. Eine Besonderheit ist der Wald der Panzerkiefern, hier sticht besonders die alte Baikuschewa-Mura heraus - eine gigantische Panzerkiefer, benannt nach ihrem Entdecker Baikuschew, die schon zur Zeit Karls des Großen ihre Äste in den Himmel streckte.

 

Einer der 160 Bergseen in Pirin.

Das Gestein des Pirin gründet sich auf kristallinen, hellen Kalkstein. Charakteristisch für die Vegetation sind in den höheren Lagen das Edelweiß und der Pirin-Mohn, die hier in den Felsen blühen. An den unteren Pirin-Seen. In geringerer Höhe wachsen Mazedonische Kiefern, Silbertannen und Fichten. Reichhaltig ist auch die Tierwelt. Auch Falken und Adler haben sich bis weit hoch im Gebirge ihre Horste gebaut.

 

Der Park ist in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen worden.