Von der Hauptstadt direkt in die Natur: der Witoscha Nationalpark

Unmittelbar bis an die <link36>bulgarische Hauptstadt Sofia reichen die Ausläufer des Witoscha Gebirges. Entsprechend schnell gelangt man mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln von der pulsierenden Hauptstadt in die Einsamkeit der ursprünglichen Natur. Viele Bewohner Sofias zieht es regelmäßig dorthin, weshalb das Gebirge oftmals auch die „grüne Lunge Sofias“ genannt wird.

 

Ein Besuch im Witoscha Nationalpark, der fast das gesamte Gebirge umfasst, lohnt sich besonders dann, wenn man sich für die Tierwelt interessiert. Unter anderem kann man hier Dachse und Hirsche entdecken. Aber auch Wildkatzen oder Bären geben sich im 1934 gegründeten Park ein Stelldichein.

 

Von den Höhen aus genießt man herrliche Aussichten – nicht zuletzt auch auf Sofia selbst. Mit 2.290 Metern ragt der Tscherni Wrach als höchster Gipfel des Gebirges in den Himmel.

Hier befinden sich zehn weitere Gipfel, die alle 2.000 Meter Höhe übersteigen.

 

Der Park beherbergt zwei Naturreservate. Von diesen wurde Bistrichko Branichté (EN) zum Unesco-Biosphären-Reservat erklärt. Der Nationalpark bietet viele Aktivitäten: Vom Skifahren im Winter über Kletter- und Wandertouren bis hin zu rasanten Bike-Abfahrten im Sommer.

 

Es gibt zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege, viele Cafés und Restaurants. Hotels sind hier oftmals einiges günstiger als in der Hauptsstadt, weshalb sich die Überlegung lohnt, hier zu nächtigen. Wanderer finden in einer der zahlreichen Berghütten Unterschlupf. Für Skifahrer stehen 29 Kilometer alpine Abfahrten zur Verfügung, Skilangläufer finden eine 15 Kilometer lange Loipe. Die Saison geht in der Regel Mitte Dezember los und kann bis Ende April dauern.

 

Diese Region in Bulgarien gewährleistet mit der Nähe zur Hauptstadt die besten Voraussetzungen für einen Mix aus Sightseeing und Naturerlebnissen.